Gären, reifen und lagern
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Im Anschluss an den Sudprozess wird die abgekühlte Würze mit Bierhefe versetzt. Dadurch setzt die Gärung ein und der Malzzucker verwandelt sich ungefähr zu 1/3 in Alkohol, 1/3 Kohlensäure und etwa 1/3 bleibt unvergoren. Die meisten Biere in Österreich werden mit untergäriger Hefe bei Temperaturen um die fünf bis zwölf Grad vergoren. Die Hauptgärung bei untergäriger Hefe dauert etwa eine Woche. Dann wird die Hefe vom Jungbier getrennt (geerntet), das Bier darf sich weiter klären und im Geschmack verfeinern. Diese Lagerung bei Temperaturen um den Gefrierpunkt dauert je nach Biersorte ein bis vier Monate. Anschließend wird das frische Bier – ausgenommen Zwickl-Bier – filtriert und in Fässer bzw. Flaschen gefüllt.
Im Gär- und Lagerkeller der Brauerei Hubertus befinden sich 18 Tanks aus rostfreiem Edelstahl mit einem Fassungsvermögen von je 1.400 hl. Die Tanks haben einen Durchmesser von über 3,5 m und sind fast 20 m hoch. Insgesamt verfügen sie über 2,5 Millionen Liter Tankvolumen. Die Lagermöglichkeit von rund 20.000 hl Bier ermöglicht auch bei einer weiteren Ausstoßsteigerung eine durchschnittliche Lagerdauer von drei Monaten, was für die Qualität des Hubertus Bieres ausschlaggebend ist. Die Temperatur in unserem Keller beträgt zwischen 0 und +1 Grad, genau wie früher in einem natureisgekühlten Keller. Die Temperaturregelung erfolgt vollautomatisch.


